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25.09.2009, 11:28 Uhr
KODELA
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Hallo,
ich will auch noch den weiteren Lösungsweg für diese Aufgabe beschreiben:
Nach dem Ausschluss der 7 in A45 über die von mir einmal so genannte invertierte RW-Gabel kann man mit folgenden noch relativ einfachen Lösungsschritten weiter kommen:
Ausschluss der 7 in D1+E5 per SM-Gabel mit der Basis in Z3 und den Gabelspitzen in E3+D4.
Ausschluss der 5+9 und D45 per Zweiergruppe 59 in Z4.
Ausschluss der 9 in F7 per Block-Reihenausschluss.
Wir haben jetzt folgende Konstellation:
| Quellcode: | +---------------+---------------+---------------+ | 789 >3< >4< | 159 156 >2< | 79 58 679 | | 789 >1< >2< | >4< 567 69 | >3< 58 679 | | >6< >5< 79 | 79 >3< >8< | >2< >4< >1< | +---------------+---------------+---------------+ | 59 >8< >6< | 17 17 >4< | 59 >3< >2< | | 579 >4< 79 | >2< 58 >3< | >6< >1< 89 | | >1< >2< >3< | 59 568 69 | 58 >7< >4< | +---------------+---------------+---------------+ | 34 >6< >1< | >8< >2< >5< | 47 >9< 37 | | >2< >9< >8< | >3< >4< >7< | >1< >6< >5< | | 34 >7< >5< | >6< >9< >1< | 48 >2< 38 | +---------------+---------------+---------------+
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surbier würde sagen, jetzt wird's wieder etwas happig, mit anderen Worten, nun greifen die relativ einfachen Strategien nicht mehr.
Ich habe es diesmal mit einer Zweierkette versucht. Ausgang war die 9, die in Zeile 4 nur in den beiden Zellen D1+D7 vertreten ist. Hier die möglichen Auswirkungen, wenn die 9 entweder in D1 oder in D7 zuzuweisen ist:
D1=9 : AB1=-9 D7=9 : E9=8 : E5=5 : F4=9 : C4=7 : C3=9 : AB1=-9
Wie wir sehen, kann die 9, unabhängig davon, ob sie nun D1 oder D7 zuzuweisen ist, in AB1 ausgeschlossen werden.
Nun können einige Werte als Bereichsunikate zugewiesen werden:
C3=9, C4=7, E3=7, D5=7, D4=1, A5=1 und A9=6.
Danach haben wir folgende interessante Konstellation:
| Quellcode: | +---------------+---------------+---------------+ | 78 >3< >4< | 159 >1< >2< | 79 58 >6< | | 78 >1< >2< | >4< 567 69 | >3< 58 679 | | >6< >5< >9< | >7< >3< >8< | >2< >4< >1< | +---------------+---------------+---------------+ | 59 >8< >6< | >1< >7< >4< | 59 >3< >2< | | 579 >4< >7< | >2< 58 >3< | >6< >1< 89 | | >1< >2< >3< | 59 568 69 | 58 >7< >4< | +---------------+---------------+---------------+ | 34 >6< >1< | >8< >2< >5< | 47 >9< 37 | | >2< >9< >8< | >3< >4< >7< | >1< >6< >5< | | 34 >7< >5< | >6< >9< >1< | 48 >2< 38 | +---------------+---------------+---------------+
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Mit Ausnahme der Zelle in Z6S5 (F5) sind in allen noch ungelösten Zellen genau zwei Kandidaten vertreten.
Die Kandidaten 3, 4, 6, 7 und 8 sind in jedem Bereich, in dem sie vorkommen, genau zweimal vertreten.
Würde die 5 aus der Zelle in Z6S5, der einzigen Zelle mit drei Kandidaten, entfernt, wäre auch sie in jedem Bereich, in dem sie vorkommt, genau zweimal vertreten.
Nun gilt aber:
Sind in einer Gruppe von mindestens vier Zellen in jeder Zelle dieser Gruppe genau zwei Kandidaten vertreten und ist jeder dieser Kandidaten in jedem der drei Bereiche, zu denen die jeweilige Zelle gehört, genau noch ein zweites Mal vertreten, so kann eine solche Konstellation nicht eindeutig aufgelöst werden. Es gibt entweder keine, zwei oder mehr Auflösungsmöglichkeiten.
Diese Regel ist als BUG (Binary Universal Grave) bekannt. Ich sage dazu "Unmögliche-Zweiwert-Konstellation", kurz UZK.
Begründung für diese Regel:
Sind in einer geschlossenen Gruppe von Zellen, wie es bei einer UZK der Fall ist, für alle Kandidaten der Gruppe identische Voraussetzungen gegeben (jeder Kandidat in jedem Bereich genau zweimal vertreten), so ist es nicht möglich, zu einem eindeutigen Auflösungs-Ergebnis zu kommen. Ein solches verlangt für mindestens eine Zelle eine einzige Zuweisungsmöglichkeit.
Eine Ableitung von dieser Regel ist das Unique Rectangle, bei dem wir eine Gruppe von vier Zellen haben. Ich sage dazu Unmögliches Rechteck oder kurz UR.
Eine andere Ableitung ist das BUG+1, eine Binary Universal Grave-Konstellation mit genau einer Zelle, in der ein Zusatz-Kandidaten vertreten ist. Zusatz-Kandidat ist der Kandidat, der in jedem der drei Bereiche, zu dem die jeweilige Zelle gehört, genau dreimal vertreten ist.
Ich sage dazu Zweiwert-End-Konstellation, Variante 1, kurz ZEK 1.
Einen solchen Fall haben wir hier.
Wäre in F5 die 5 nicht vertreten, hätten wir keine eindeutig lösbare Sudoku-Aufgabe. Daraus folgt, dass hier der Zelle F5 die 5 zuzuweisen ist.
Damit ist die Aufgabe praktisch gelöst. Der Rest ist nur noch eine Ausfüllaufgabe.
Mit freundlichem Gruß,
KODELA Dieser Post wurde am 25.09.2009 um 13:01 Uhr von KODELA editiert.
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